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Grundsätze der Leistungsbeurteilung und -bewertung am Humboldt-Gymnasium

(beschlossen gem. § 79 (3) SchulG und §§ 19, 20 Sek-I-VO von der Gesamtkonferenz am 17.09.2014)

1.      Die Grundsätze und die aktuellen Beschlüsse der Fachkonferenzen sind aufeinander abgestimmt.

2.      Die Grundsätze haben die entsprechenden, aktuell gültigen Rechtsvorschriften der für das Schulwesen zuständigen Senatsverwaltung zur Grundlage, aktuell: SchulG Verkündungsstand 28.05.2014, in Kraft ab 06.04.2014; Sek-IVO 24.06.2014, in Kraft ab 15.05.2014.

3.      Die Grundsätze und die damit verbundene Synopse sollen die Leistungsbeurteilung und -bewertung am Humboldt-Gymnasium transparent und nachvollziehbar machen.

4.      Die Leistungsbeurteilung und –bewertung findet im Rahmen der Spielräume statt, welche die Rechtsvorschriften für die Ausübung der pädagogischen Verantwortung der Lehrkräfte schaffen. Im Sinne des Leitbildes der Schule wird daher bewusst auf eine Generallinie über alle Fächer bzw. Fachbereiche hinweg verzichtet.

5.      Im Zentrum von Beurteilung und Bewertung steht die pädagogische Urteilskompetenz der einzelnen Lehrkraft, die ihre Entscheidungen im Sinne der Lern-, Leistungs- und Kompetenzentwicklungen der Schülerinnen und Schüler rechtskonform begründen können muss.

6.      Gemäß § 19 (2) Sek-I-VO werden bei Beurteilung und Bewertung von Lern-, Leistungs- und Kompetenzentwicklungen schriftliche, mündliche und sonstige Leistungen berücksichtigt. In welcher Weise diese Leistungen in den einzelnen Fächer in die Beurteilung und Bewertung einfließen, ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Im Sinne des 4. Grundsatzes nutzen dabei die Fachbereiche die vorhandenen Spielräume unterschiedlich. Dabei gibt es grundsätzlich drei Vorgehensweisen, die bei der Kenntnisnahme von Zensuren zu berücksichtigen sind. Dies gilt insbesondere bei Zeugnissen, die bekanntermaßen in einigen Fächern schriftliche und mündliche Leistungen explizit ausweisen :

A – Sonstige Leistungen fließen bei der Bewertung (Zensierung) anteilsmäßig in die schriftlichen und mündlichen Leistungen ein.

B – Sonstige Leistungen fließen bei der Bewertung (Zensierung) anteilsmäßig nur in die mündlichen Leistungen ein.

C – Schriftliche, mündliche und sonstige Leistungen fließen anteilsmäßig in die Bewertung (Zensierung) ein. Nur wenn schriftliche und mündliche Leistungen explizit im Zeugnis ausgewiesen werden, werden die sonstigen Leistungen im Feld „Bemerkungen“ charakterisiert.

 

In der nachfolgenden nach Fächern alphabetisch sortierten Tabelle ist jeweils unter der Fachbezeichnung der Buchstabe für die abgestimmte Vorgehensweise zu finden. Außerdem sind die Anteile an Gesamtleistung jeweils fett gekennzeichnet:


Fach

Schriftliche Leistungen

Mündliche Leistungen

Sonstige Leistungen

Besondere Anmerkungen

Biologie

C

1 BSL 25%

2 BSL 30%

Benotete schriftliche Lernerfolgs-kontrollen

40 %

40%

35%

30%

Hefter, Protokolle, Referate, Präsentationen, Projekt- bzw. Portfolioarbeit, benotete

Hausaufgabenkontrollen, individuelle mündliche Abfragen, sowie die Arbeitsorganisation beim Experimentieren und die Sozialkompetenz – insbesondere bei Gruppenarbeit

 
Chemie

C

ein oder zwei benotete schriftliche Lernerfolgskon-trollen (BSL)

1 BSL: 25 %

2 BSL: 30 %

(siehe Anhang)

Eigenständige mündliche Mitarbeit:

30 %

(siehe Anhang)

Hefterführung, Protokolle, Referate, Präsentationen, benotete Hausaufgaben-kontrollen etc.

1 BSL: 45 %

2 BSL: 40 %

(siehe Anhang)

 
Darstellendes Spiel

B

Klassenarbeiten

1/3

(siehe Anhang)

Mündliche Beiträge

2/3

(siehe Anhang)

Die sonstigen Leistungen gehen mit max. 20 % in den allgemeinen Teil ein.

(siehe Anhang)

 
Deutsch

A

50% Gesamtleistung

davon

Klassenarbeiten

90 %

schriftliche Kurzkontrollen, benotete längere schriftliche Hausaufgaben mit 10%

(siehe Anhang)

50% Gesamtleistung

davon

Beiträge zum Unterrichts-geschehen:

80 %

mündliche Kurzkontrollen, Hausaufgaben, Referate, Hefterführung

20 %

(siehe Anhang)

Hausaufgaben, Referate, Hefterführung

20% der mdl. Teilnote ( zusammen mit mündliche Kurzkontrollen)

benotete längere schriftliche Hausaufgaben 10% der schriftlichen Teilnote (zusammen mit schriftlichen Kurzkontrollen)

(siehe Anhang)

 
Englisch

C

Klassenarbeiten und andere schriftliche Arbeiten:

50 %

(siehe Anhang)

mündliche Beiträge, Präsentationen etc.:

40 %

(siehe Anhang)

Hausaufgaben, Vokabeltests, Hefterführung, Vorhandensein der Arbeitsmaterialien, regelmäßige Nutzung zusätzlicher Lernangebote:

10 %

(siehe Anhang)

 
Ethik

C

schriftliche Kurzkontrollen

25 %

(siehe Anhang)

mündliche Beiträge und mündliche Kurzkontrollen

55 %

(siehe Anhang)

Hausaufgaben, Referate und Hefterführung

20 %

benotete längere Hausaufgaben   30% der Teilnote für schriftliche Leistungen

(siehe Anhang)

 
Französisch

B

Sek. I

Klassenarbeiten

und Lernerfolgs-kontrollen (max. eine pro Halbjahr)

40%  

(siehe Anhang)

Sek. I

Mündliche

Leistungen,

Sonstige Leistungen

Tests, insbesondere Wortschatz-kontrollen,

kurze Grammatik-tests, Hefterführung,

Hausarbeiten

Projekte (sonstiger Teil), Referate,

Exposés, Präsentationen

60 %

(siehe Anhang)

  In der Sekundarstufe II gilt bei einer Klausur pro Halbjahr das Verhältnis 2:1 zwischen den Leistungen des Allgemeinen Teils und den schriftlichen Leistungen. Bei zwei Klausuren gilt das Verhältnis 1:1.

(Details siehe Anhang)

Geographie

B

Tests und schriftliche Kurzkontrollen etc.

max. 30 %

(siehe Anhang)

mündliche Beiträge:

50 %

(siehe Anhang)

Hefterführung, Bewertung Hausaufgaben, Referate Gruppenarbeiten

20 %

(siehe Anhang)

 
Geschichte / PW

C

schriftliche Leistungen:

max: 30 % (pro Halbjahr 1 bis 2 schriftliche Leistungen)

(siehe Anhang)

Beiträge zum Unterrichts-geschehen:

mind. 50 %

(siehe Anhang)

Hefterführung, Hausaufgaben-bewertung, Referate

max. 20 %

 
Informatik

C

Klassenarbeiten und Lernerfolgs-kontrollen

40 %

(siehe Anhang)

Mündliche Beiträge im Plenum und in Partner- und Gruppenarbeiten sowie mündliche Teile von Projektarbeiten

20 %

(siehe Anhang)

Praktische Teile von Projektarbeiten, Prozessdoku-

mentationen, Produkte, Referate und Präsentationen, Hausaufgaben

40 %

(siehe Anhang)

 
Kunst

C

Sekundarstufe I (Klassen 7-9):   10 %

Sekundarstufe

(Klasse 10):

15 %

(siehe Anhang)

Sekundarstufe I

(Klassen 7-9):

10 %

Sekundarstufe

(Klasse 10)

15 %

(siehe Anhang)

praktische Leistungen: praktische Ergebnisse des Gestaltens, Gestaltungspro-zesse, Realisierung des Gestaltungs-prozesses Sekundarstufe I (Klassen 7-9): 80 %, Sekundarstufe (Klasse 10):     70 %

(siehe Anhang)

Gruppenarbeiten werden benotet, jeder einzelne erhält eine Note sowie eine Gruppennote

Latein

B

Sekundarstufe I

Klassenarbeiten und Lernerfolgs-kontrollen:

50 %

(siehe Anhang)

Sekundarstufe I

mündliche Beiträge:

allg. Teil = mündliche Note

40 %

(siehe Anhang)

Sekundarstufe I

Wortschatzüber-prüfungen, auch in Form von Vokabeltests:

10 %

(siehe Anhang)

in der Sekundarstufe II gilt bei einer Klausur im Halbjahr das Verhältnis 2:1 zwischen den Leistungen des Allgemeinen Teils und den schriftlichen Leistungen. Bei zwei Klausuren gilt das Verhältnis 1:1.

(siehe Anhang)

Mathematik

C

50% Gesamtleistung

Klassenarbeiten:

mind. 40 %

schriftliche Kurzkontrollen (Tests), schriftliche Teile von Projektarbeiten)

max. 10 %

(siehe Anhang)

40% Gesamtleistung

mündliche Beiträge im Plenum (Unterrichtsgespräch), in Partner- und Gruppenarbeit:

(siehe Anhang)

10%

Gesamtleistung

Hausaufgaben, Hefterführung, Hausaufgabenkon-trolle:

 
Musik

C

schriftliche Kurzkontrollen:

bis zu 20 %

(siehe Anhang)

mündliche Beiträge mit

mind. 30 %

(siehe Anhang)

Praxis-Leistungen, Projektarbeiten, Choreographien, Inszenierungen, Referate, Präsentationen, Hausaufgaben

höchstens mit

50 %

(siehe Anhang)

 
Naturwissenschaften

C

40% Gesamtleistung

Klassenarbeiten und Kurzkontrollen:

(siehe Anhang)

20% Gesamtleistung

Beiträge zum Unterrichts-geschehen:

(siehe Anhang)

40% Gesamtleistung

Experimente, Referate u. Portfolios, Projekt- und Gruppen-arbeiten, Hausaufgaben, Hefterführung, Arbeitsorgani-sation

(siehe Anhang)

Durchführung und Darstellung eines Experimentes hoher Anteil an der Note

Philosophie

A

Klassenarbeiten 70%

schriftliche Kurzkontrollen und benotete längere schriftliche Hausaufgaben 30%

zusammen 50 %

(siehe Anhang)

mündliche Beiträge 80%

mündliche Kurzkontrollen, Hausaufgaben, Referate, Hefterführung

20%

zusammen 50 %

(siehe Anhang)

Hausaufgaben, Referate, Hefterführung

20% der mündlichen Teilnote (zusammen mit mündlichen Kurzkontrollen)

benotete längere schriftliche Hausaufgaben 30% der schriftlichen Teilnote (zusammen mit schriftlichen Kurzkontrollen)

 
Sport

C

    50 % der Gesamtleistung motorisch-sportliche Leistungen,

50 % der Gesamtleistung theoretisches Wissen, soziales Verhalten, selbstständiges Handeln, Leistungsbereitschaft u. -verbesserung

(siehe Anhang)

 
Physik

C

Lernerfolgs-kontrollen 25%

25%

Protokolle, Portfolios, Hefter, Hausaufgaben, praktische Tätigkeiten, Kurzkontrollen, Sozialkompetenz - insbesondere bei Gruppenarbeit, Arbeitsorganisation,   Referate 25%

 
TUN

C

Klassenarbeiten, schriftlicher Teil von Projekt- bzw. Portfolioarbeit

40 %

(siehe Anhang)

mündliche Beiträge

20 %

(siehe Anhang)

Protokoll, praktischer Teil der Projekt- bzw. Portfolioarbeit, Hefter, Hausaufgaben, etc.

40%

(siehe Anhang)

 
Wirtschafts-wissenschaften

C

Klausuren und schriftliche Kurzkontrollen (max. 10%)

40%

(siehe Anhang)

Beiträge zum Unterrichts-geschehen, sowie mündliche Kurzkontrollen (max. 10%)

40 %

(siehe Anhang)

Referate, Projektarbeiten, Rollenspiele, Exkursionsberichte, Hausaufgaben etc.

20 %

(siehe Anhang)