

Seit 1989 wird an der Humboldt-Oberschule der Informationstechnische Grundkurs durchgeführt. Mit Beginn des Schuljahrs 2006/2007 haben wir den Inhalt in unserem neuen Fach Medien und Methoden (Memo) integriert.
Die über 50 Schülerarbeitsplätze werden unter den Betriebssystemen Windows 2000 und Linux genutzt. Sie sind mit drei leistungsstarken Linux-Zentralrechnern vernetzt, wodurch es möglich wird, Daten zwischen allen Schülerplätzen bequem auszutauschen und dennoch (unabhängig vom benutzten Rechnerplatz oder -raum) auf die individuellen geschützten Daten des eigenen Arbeitsbereichs zuzugreifen. Jede Schülerin und jeder Schüler, die/der an der Rechneranlage arbeitet, erhält ihre/seine eigene e-mail-Adresse.
Bei der Einführung in die Nutzung von Office-Programmen legen wir besonderen Wert darauf, dass hier keine spezielle Produktschulung betrieben wird, sondern dass den Schülerinnen und Schülern die prinzipiellen grundlegenden Kenntnisse vermittelt werden, die sie dann auf andere - auch zukünftige - Office-Programme anwenden können.
Ein weiterer wichtiger Aspekt für unsere Arbeit ist die Plattformunabhängigkeit. Wir haben uns daher für den Einsatz von OpenOffice entschieden, das jede Schülerin und jeder Schüler auch kostenlos auf ihrem/seinem heimischen Computer nahezu unabhängig vom Betriebssystem installieren kann.
Außerdem wollen wir den Schülerinnen und Schüler das Thema offener Dokumentenstandards nahebringen. OpenOffice benutzt das von der OASIS standardisierte "Open-Document-Format" (ODF). Im Gegensatz zu proprietären Formaten, die nicht öffentlich zugänglich dokumentiert sind, bindet das "Open-Dokument-Format" die Nutzer nicht an einen einzigen Anbieter von vollständig kompatibler Software.
Unser Informationssystem wird realisiert mit open-Source-Software: LINUX, MySQL, PHP
©Humboldt-Gymnasium Berlin-Tegel
Renate Schulte, Bernd Kokavecz
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