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Der Mensch spielt nur,
wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist,
und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

(Friedrich Schiller, Die Schaubühne als moralische Anstalt)


Geht es vielleicht auch ein klein wenig kleiner?

Ganz sicher, denn wir drei KollegInnen im Fach Darstellendes Spiel müssen zum Glück keine Bewerbungsrede für die kurpfälzische Deutsche Gesellschaft halten, in der wir unser unbegrenztes Vertrauen in die umfassende Wirkungsmacht des Theaters zum Ausdruck bringen (müssen).

Aber dennoch: Das Spiel bzw. das Spielen steht bei uns immer im Mittelpunkt!

In einer Zeit, in der Leistungsdruck und Erfolgsbegierde zu den Kardinaltugenden des Menschen - also auch der heranwachsenden Schüler und Schülerinnen - apostrophiert werden, kann unser Fach manchmal zur Insel der Glückseligen werden. Wir laufen durch den Raum, stoßen unsinnige Laute aus, lassen uns fallen und werden aufgefangen, reden durcheinander und hören uns konzentriert zu, lachen und weinen, schreien und flüstern.

Ob wir auch arbeiten? ... Jedenfalls wird pro Jahr mindestens ein großes Stück auf die Bühne gebracht! Dabei werden wir tatkräftig von der Licht- und der Ton-AG unterstützt und es besteht bei vielen Projekten eine enge Kooperation mit den Fachbereichen Kunst und Musik.

Darstellendes Spiel ist bei uns (noch) kein Abiturfach, sondern wird in der 10. Klasse als Profilierungskurs und in der Sekundarstufe II als Grundkurs angeboten. Die Teilnahme am Profilierungskurs ist Voraussetzung für die Wahl des Grundkurses Darstellendes Spiel, denn in der 10. Klasse werden die theaterästhetischen Grundlagen gelegt, die im darauffolgenden Jahr in die Erarbeitung der großen Abschlussaufführung einfließen.


Haltet den Hasen 2013

 

                                     Szene aus Haltet den Hasen 2013                                       

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Szenenfotos aus der Aufführung Haltet den Hasen (2013)        Fotograf: Matthias Steinbach