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Biologie

BiologieBiologie stellt nach Meinung des Instituts für Pädagogik der Naturwissenschaften keine "Pflanzen-, Tier- und Menschenkunde dar, sondern eine Naturwissenschaft, die von der Biochemie auf der einen Seite bis hin zur Sozialwissenschaft und zur Psychologie auf der anderen Seite einen sehr weiten Bogen spannt und als integrierende Naturwissenschaft verstanden wird". Dementsprechend weit gefächert sind die Rahmenlehrpläne und Curricula für dieses Fach. Strukturiert wird die sich hieraus ergebende Vielfalt durch exemplarische Themen, die an den Grundmerkmalen und Grundfunktionen des Lebendigen orientiert sind. Da sich Denken, Erkenntnisgewinnung und Fragestellungen der Biologie originär mit den Grundphänomenen des Lebens beschäftigen, lassen sich auch leicht Kontexte finden, die Schülerinnen und Schüler unmittelbar ansprechen, sodass sie Alltagserfahrung und ihr schulisches Vorwissen einbringen können. So fühlen sich die meisten Kinder zu dem hingezogen, was krabbelt und kriecht, Tiersendungen in den Medien und verhaltensbiologische Populärliteratur erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Unterricht greift das Naturkundewissen auf, erschließt es aber neu mit den Methoden der Naturwissenschaft, d.h., der Biologieunterricht ist vom eher erzählenden Fach zu einem experimentellen Fach geworden.

Das bedeutet u.a. Tiere beobachten, objektive Daten sammeln, Ergebnisse interpretieren, Lösungsansätze bewerten. Forschendes Lernen, bei dem Schülerinnen und Schüler Strategien zum Lösen eines Problems anwenden müssen, ist nur möglich, wenn wenige Handlungsanweisungen gegeben werden, sodass Kreativität und eigene Ideen gefragt sind. Damit diese Kompetenzen selbsttätig eingeübt und die verschiedenen Ansätze auch berücksichtigt werden können, haben an der Humboldt-Schule die Eingangsklassen Teilungsunterricht.

Der experimentelle Weg der Erkenntnisgewinnung kennzeichnet auch die Themenfelder, die auf den Menschen zentriert sind. Sie erfordern aber zudem "Reflexionen zum Menschenbild" (Kerncurriculum). Im Kontext Sexualität, Gesundheit, Gentechnologie, Umwelt ist fachlich fundiertes Wissen

Orientierungswissen für das Alltagsleben und ermöglicht eine eigenständige Kompetenz bei der Beurteilung bioethischer Konflikte.

Die in der Sekundarstufe I erworbenen Kompetenzen und Inhalte werden in der Sekundarstufe II erweitert und vertieft. Mit Blick auf die Studierfähigkeit werden Unterrichtsmethoden intensiviert, die Informationsbeschaffung, Informationsauswertung und Präsentationen fördern.

Projektunterricht, in den Freilandpraktika und außerschulische Lernorte miteingebunden sind, bietet innerhalb der feststehenden Themenbereiche Möglichkeiten zur Umsetzung eigener Ideen und Interessen der Teilnehmer.

Aktivitäten des Fachbereichs

Freilandpraktika

Außerschulische Lernorte

  • Kooperation mit Schering

Internationale Projekte