
Die bange Frage nach der Wirtschaftlichkeit - in den meisten Unternehmen ständig gestellt und Entscheidungskriterium für den Verbleib oder das Ausscheiden vom Markt - kann in der Humboldt-Schule ohne Sorgen und in einer anderen Qualität gestellt werden: Die Schule arbeitet wirtschaftlich seit 1965.
In diesem Jahr wurde das Fächerspektrum um das Fach Wirtschaftslehre erweitert - für deutsche Gymnasien keine alltägliche Entscheidung. Die Humboldt-Schule ist damit einer der Vorreiter für eine gesellschaftswissenschaftliche und zugleich berufsorientierte Öffnung der Fächerkanons, der damit der zunehmenden Bedeutung des Faktors Wirtschaft in unserem Gesellschaftsleben Rechnung trägt und eine Annäherung studien- und berufsbezogener Bildungsgänge bewirken soll.
Der Rahmenplan umfasst drei große Bereiche:
In einer einjährigen Einführungsphase werden die Schüler zunächst mit den Grundlagen der Volkswirtschaft (Wirtschaftskreislauf, Entstehung, Verwendung und Verteilung des Sozialprodukts), der Buchführung und des Wirtschaftsrechtes vertraut gemacht. Marktmodelle und der Bereich der Konsumentenentscheidungen runden das Sachgebiet ab.
In weiteren vier Semestern bis zur Abiturprüfung werden dann Themen wie Unternehmensformen, Beschaffung, Produktion, Organisation, Rechnungswesen, Personalwesen, Marketing, Investition und Finanzierung sowie gesamtwirtschaftliche Inhalte wie Wettbewerb und Marktmacht, Geld und Währung, Konjunktur-, Arbeitsmarkt-, Wachstums- und Fiskalpolitik, Wirtschaftssysteme und Probleme der Weltwirtschaft erarbeitet.
Unser Informationssystem wird realisiert mit open-Source-Software: LINUX, MySQL, PHP
©Humboldt-Gymnasium Berlin-Tegel
Renate Schulte, Bernd Kokavecz
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