EU-Hilfe für junge Menschen auf dem Balkan

I. Planung

Unter dem Motto "Jugend für Jugend in Europa" debattierten Schüler aus mehreren Ländern Europas im Mai 2000 über die Folgen des Balkan-Kriegs. Sie tagten unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestags.

Das Projekt-Team aus Berlin, Slagelse/Dänemark, Spånga/Schweden, Bratislava/Slowakei, Lorient/Frankreich und Veria/Griechenland bereiteten Debattenbeiträge und eine Gesetzesvorlage zur EU-Hilfe für die jungen Menschen auf dem Balkan vor und luden Schüler aus der Krisen- und Kriegsregion des Balkan zur Debatte und Abstimmung in einer Plenumssitzung am 11.05.2000 ein. Die Gäste waren vom 8.-12. Mai in Berlin sein.

Ziel war es, jungen Menschen aus Südosteuropa in einem gesamteuropäischen Rahmen Sitz und Stimme zu geben. Das Jugendparlament hat verschiedene politische Vorschläge erarbeitet, darunter auch solche für Projekte in Ex-Jugoslawien, die die Teilnehmer aus Bosnien-Herzegowina und aus Jugoslawien selbst vorschlugen.

Die Tagung wurde per Video aufgezeichnet und mit anderen Dokumenten und Interviews für Internet/CD-Rom bearbeitet. Die Ergebnisse wurden an die Parlamentsfraktionen des Bundestags in Berlin, der nationalen Parlamente der Schulpartner sowie an die Abgeordneten des Europaparlaments in Straßburg und an die EU Kommission in Brüssel weitergeleitet.

II. Realisierung

Die Sitzung des Europäischen Jugendparlaments fand am 11. Mai 2000 im Beisein politischer Prominenz in der Konrad-Adenauer-Stiftung Berlin statt (vgl. die Fotos). Die Fraktionen aus Dänemark, Frankreich, Schweden, Griechenland, Deutschland, der Slowakei, Jugoslawien und Bosnien-Herzegowina verabschiedeten eine Resolution, in der sowohl Vorschläge zu einer strukturellen Reform der Jugendpolitik der EU (Europäischer Jugendfonds und Jugendwerk) als auch konkrete Projektvorschläge zur Hilfe für die jungen Menschen auf dem Balkan vereinigt wurden.

Projektleitung: Martin Reimann

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