
Das auf drei Jahre geplante Comenius-Projekt der Humboldt-Oberschule Berlin-Tegel und ihrer Partnerschulen in Dänemark, Ungarn und Italien unter dem Titel "Mobilität der Zukunft" geht nun, nach erfolgreichem Abschluss der ersten Phase, in die nächste Runde: Wir haben von der Europäischen Kommission grünes Licht zur Weiterarbeit bis zum Sommer 2009 bekommen!
Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 - 13 der vier Partnerschulen aus Berlin, Slagelse, Rom und Budapest widmen sich in einem gemeinsamen fächerübergreifenden Projekt wichtigen Zukunftsfragen der Mobilität. Sie erarbeiten und erforschen, unter besonderer Berücksichtigung der ökologischen Rahmenbedingungen und aktueller technischer Innovationen, den Wandel hin zu modernen Formen der Mobilität im Alltag ihrer Länder.
Die Bedürfnisse und die künftige Entwicklung des Verkehrs, der Kommunikation, also der weltweiten Mobilität sind aufs engste verknüpft mit den Herausforderungen der Energiegewinnung und des Umweltschutzes.
In welche Bahnen lässt sich das Mobilitätsverhalten der Menschen, z.B. im Stadtverkehr und beim Reisen, künftig lenken? Kann die Politik den Rahmen abstecken und Anreize zu Veränderungen geben, die uns alle weiterhelfen? Welche technischen Hilfsmittel werden zur Verfügung stehen? Welche sind ökonomisch und ökologisch vernünftig und führen langfristig zu tragfähigen Lösungen?
Im ersten Projektjahr haben die Partner in den vier Schulen zunächst getrennt und nur partiell gemeinsam naturwissenschaftliche Experimente und auch sozialwissenschaftliche Erhebungen/Umfragen durchgeführt.
Sie bereiten nun für die Jahre 2007 bis 2009 [zweites und drittes Projektjahr] gemeinsame Ausstellungen/Veröffentlichungen ihrer Recherchen vor. Sie erforschen unterschiedliche Formen des Autoantriebs der Zukunft aus physikalischer, chemischer und biologischer Sicht. Sie untersuchen Verkehrsströme und alternative Möglichkeiten der Verkehrslenkung sowie das Mobilitätsverhalten und die Mobilitätserwartungen der Bevölkerung, auch unter ökologischen Gesichtspunkten.
Das Forschen der Schüler wird begleitet durch kreative Aktivitäten, vor allem auf dem Gebiet des Designs. Dabei geht es um Konzepte für zukünftige Fortbewegungsmittel, sowohl unter ästhetischen wie funktionellen Gesichtspunkten.
Wir verfolgen auch regelmäßig die Presse. Hier eine Auswahl aktueller Schlagzeilen:
Mit dem internationalen Schulprojekt setzen wir die Zusammenarbeit mit unseren Partnergymnasien in Slagelse, Budapest und Rom fort, die sich schon mehrfach bei "Comenius" und beim "Science Congress" bewährt hat, und fungieren wiederum als koordinierende Schule.
Martin Reimann / 07.09.2007
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